Arzt an Bord

Zu Risiken und Nebenwirkungen…..


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Und dann war da noch….

(c) csectionrecoverykit.com

… der Chef einer orthopädischen Klinik, dessen Frau ihr erstes Kind per Kaiserschnitt zur Welt brachte. Die Gynäkologen nähten zu und der frisch gebackene Vater und gleichzeitig eitle Ortho-Chef war mit der Narbe, die aus der Kaiserschnittwunde entstand, überhaupt nicht zufrieden (fragt nicht wieso, warum oder ob es ihm seine „Lust“ raubte, wenn er seine Frau damit ansehen musste).*

Kurz vor der Geburt des zweiten Kindes rief der Chef beim Chef der Gynäkologen an, um klarzustellen, dass die Gynäkologen den Kaiserschnitt machen dürften (welch Ehre ihnen da zugestanden wurde!), aber das Zunähen dieses Mal zu einer schöneren Narbe führen solle – und deswegen würde der Orthopädie-Chef höchstpersönlich zunähen kommen.

Also begab es sich, dass der sonderbare und gerade zum zweiten Mal Vater gewordene Chef der Orthopädie seinem Baby einen Kuss auf die Stirn gab und sich dann steril wusch, um seine eigene Frau (!!) nach dem Kaiserschnitt zuzunähen. Für eine schönere Narbe.

Wie sonderbar muss und kann man sein? Ist man nicht als frischer Vater bei seinem neu geborenen Kind, kümmert sich um die Frau und im Gefühlsrausch? Stattdessen näht er seine eigene Frau (auch schon ein Ding, das man normalerweise nie machen würde) in aller Seelenruhe zu…..

Orthopaedix
* zumal ich von der Spekulantin gehört und selbst gesehen habe, dass die Gynäkologen sehr tolle Narben fabrizieren, weil sie diese z.b. bei OPs an der weiblichen Brust bis zur Perfektion treiben müssen.

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