Arzt an Bord

Zu Risiken und Nebenwirkungen…..


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Krankheit der Woche XIV: Influenza (Grippe)

Krankheit der WocheInfluenza
„echte“ Grippe

Was ist das?

Die Influenza ist eine durch Influenzaviren hervorgerufene Krankheit, die jährlich bis zu 20% der Weltbevölkerung betrifft. Die „echte“ Grippe muss vom grippalen Infekt, der fälschlicherweise oft als Grippe bezeichnet wird, abgegrenzt werden.

Wie entsteht es?

Influenza wird durch Viren hervorgerufen. Deren Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten, Sprechen und Atmen von infizierten Personen. Entweder treffen die ausgeschiedenen Viren sofort auf eine neue Zielperson, die sie infizieren können oder es bilden sich kleine Aerosol-Tröpfchen, in denen die sehr kleine Viren in der Luft schweben und stundenlang infektiös bleiben. Trockene Raumluft, die vor allem in geheizten Räumen im Winter entsteht, begünstigt diese Bildung von infektiösen Aerosol-Partikeln. Weitere Übertragungswege sind Kontaktinfektionen oder Schmierinfektionen z.B. durch Kontakt mit Nasensekret oder Berührung von Gegenständen, die ein Infizierter zuvor berührt hat. Influenzaviren sind sehr unempfindlich gegenüber Austrocknung und bleiben bei niedrigen Temperaturen länger infektiös.

Was merkt man?

Die Grippe hat eine Inkubationszeit – also eine Zeit zwischen Infektionn und Auftreten der Symptome – von wenigen Stunden bis Tagen, in dieser Zeit können die Viren jedoch bereits schon auf andere Personen übertragen werden. Häufig wird eine beginnende Grippe mit akuten Atemwegserkrankungen verwechselt. Die Symptome treten bei der Grippe jedoch charakteristischerweise plötzlich auf und halten 7 – 14 Tage an.

Die wichtigsten Symptome sind ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, hohes Fieber bis 40°C, dazu Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Augentränen, trockener Husten, Appetitlosigkeit, eventuell Übelkeit und Durchfall.

Als Komplikationen können bakterielle Infektionen auf Basis der vitalen Infektion auftreten, da der Körper bereits mit dem Bekämpfen der Viren beschäftigt ist und Bakterien deswegen leichter in den Körper eintreten können. Als Komplikationen kommen Hirnhautentzündungen und Entzündungen der Muskeln vor. Ebenso kommt es zur sog. Superinfektion der Atemwege durch Bakterien auf der bereits bestehenden Infektion mit Influenzaviren. Bei vorerkrankten, immungeschwächten oder umgeimpften Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann es zu einer grippebedingten Lungenentzündung kommen, die lebensbedrohlich sein kann.

Wie stelle ich es fest?

Neben den klassischen Symptomen kann der Arzt einen Nasen- oder Rachenabstrich nehmen. Ebenfalls möglich ist die Gewinnung von Untersuchungsflüssigkeit aus den Lungen (bronchoalveoläre Lavage), des Rachens oder der Nase. Mit diesen Materialien kann ein direkter Erregernachweis in der Elektronenmikroskopie oder Zellkultur versucht werden. Auch Antikörper des Immunsystems gegen Influenzaviran können im Blut festgestellt werden. Die wichtigste Methode ist der Nachweis des Influenza-Genoms mittels Genanalyse (PCR).
Es existiert ein Influenza-Schnelltest, der in 15min ein Ergebnis liefert und farblich bei Vorhandensein von vitalen Proteinen eine Infektion anzeigt.

Was kann man tun?

Symptomatische Therapien mit körperlicher Schonung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, befeuchteter Luft, milde Inhalationen kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Auch die Gabe von fiebersenkenden Mitteln ist möglich, bei Kindern muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Gabe von ASS erst ab 12 Jahren erlaubt ist (Gefahr des sog. Reye-Syndroms).

Eine medikamentöse Therapie muss möglichst schnell nach Infektion begonnen werden, um eine ausreichende Wirkung zu erhalten. Hier gibt es diverse Ansätze, die die Vermehrung des Virus (z.B. Amantadin, Oseltamivir, Zanamivir) verhindern sollen. Diese Medikamente sind alle verschreibungspflichtig und sollten nur von einem Arzt angesetzt und nicht in Selbstmedikation ausprobiert werden.

Vorbeugend kann jedes Jahr eine Grippeimpfung erfolgen. Da sich Influenzaviren rasch genetisch verändert, wird von der WHO jedes Jahr ein Cocktail der erwarteten Virenstämme zusammengestellt, der die saisonale Grippeschutzimfpung darstellt und gehen die erwarteten Virenstämme während der Wintermonate schützen soll. Die Impfung ist vor allem für gefährdete Menschen sowie solche, die viel in Kontakt mit Menschen sind (z.B. im Krankenhaus, in Kindergärten, Schulen…), empfohlen. Während der Grippewelle wird die besondere Beachtung der Hygiene empfohlen: Händewaschen und -desinfizieren, Vermeidung von Kontakt zu Infizierten sowie ggf. tragen eines Mundschutzes gegen eine mögliche Tröpfcheninfektion.

Diese Information ersetzt keinen Arztbesuch und erhebt keinen Anspruch auf  Richtigkeit oder/und Vollständigkeit.

Sorry für die Verspätung des Artikels, es gab ein paar zeitliche Probleme, aber dafür ist der Artikel bei der aktuell bestehenden Grippewelle in Deutschland höchst aktuell 😉 Wir hoffen den nächsten Artikel zur Krankheit der Woche wie gewohnt zu liefern.

Orthopaedix


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Krankheit der Woche XIII: Amyotrophische Lateralsklerose

Krankheit der WocheAMYOTROPHISCHE LATERALSKLEROSE
ALS, Charcot-Syndrom

Was ist das?

Bei der ALS handelt es sich im eine Erkrankung der Nervenzellen, die für die innervation der Muskulatur verantwortlich sind. Im Unterschied zu anderen neuromuskulären Erkrankungen sind jedoch beide Nervenzellen dieser Verbindung vom Gehirn zu den Muskelzellen betroffen (1. und 2. Motoneuron). Die Zellen gehen, ebenso wie die sie umgebenden Stützzellen aus bislang nur unvollständig geklärten Ursachen zugrunde. In der Folge kommt es zu einem Abbau der nicht mehr innervierten Skelettmuskulatur und zu Lähmungen.

Wie entsteht es?

Die genau Entstehung der Erkrankung ist kaum bekannt. Die Tatsache, dass die Krankheit in bestimmten Familien gehäuft auftritt hat zu der Vemutung geführt, dass genetische Ursachen eine rolle spielen. Und tatsächlich finden sich bei vielen Erkrankten (auch ohne familiäre Beteiligung) typsiche Mutationen. Im Tiermodell zeigte sich in Folge der genetischen Veränderung eine höhere Anfälligkeit der Nervenzellen für Schäden in Folge hoher Erregungsfrequenz.
Neben der Genetik werden auch Virus- und Autoimmunerkrankungen als ursächliche Faktoren diskutiert.

Was merkt man?

Die ersten Symptome zeigen sich typsicherweise zwischen dem 50. und dem 70. Lebensjahr, auch wenn sich bereits Jahre zuvor mikroskopische Veränderungen an den Zellen nachweisen lassen. Die Erkrankung schreitet ab dem Einsetzen erster Beschwerden unaufhaltsam fort. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt dann nur noch 3-3,5 Jahre. Nur etwa 5% der Patienten leben länger als 10 Jahre.

Die ersten Symptome sind häufig Probleme der Feinmotorik, besonders feine Greifbewegungen sind beeinträchtigt. Hinzu kommen Muskelkrämpfe und sog. Faszikulationen, sowie eine erhöhte muskuläre Erschöpfbarkeit. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung beginnen die Muskeln nach und nach zu atrophieren. Der Muskelabbau beginnt an den Händen und Füßen und setzte sich entlang der Extremitäten zum Rumpf hin fort. Seine Folge sind schlaffe Muskellähmungen. In diesem Stadium verschwinden die Faszikulationen.

Charakteristisch ist auch eine Beteiligung der Muskulatur von Zunge, Rachen und Schlund; die sog. Bulbärparalyse. Sie führt zur Atrophie der Zunge, zu Artikulationsstörungen, sowie Kau- und Schluckstörungen. Auch die Gesichstmuskulatur ist betroffen, was eine eingeschränkte Mimik zur Folge hat.
Durch die Schluckstörung aspirieren viele Patienten Nahrungsteile in die Lunge. Die folgende Pneumonie ist eine häufige Todesursache bei ALS. Die meisten Patienten versterben jedoch an einem Versagen der Atemmuskulatur (respiratorische Insuffizienz).

Obwohl viele Patienten im Verlauf der Erkrankung eine milde Demenz entwickeln, erleben sie das Fortschreiten der Symptome bei vollem Bewusstsein und klarem Verstand. Intelligenz und orientierung werden durch die ALS nicht beinträchtigt. Ebensowenig ist die Erkrankung mit Gefühlsstörungen verbunden. Auch eine Beteiligung von Augenmuskeln, Blase oder Enddarm sind untypsich.

Wie stelle ich es fest?

Die typische Anamnese von Faszikulationen/Muskelkrämpfen und Lähmung gibt den ersten Hinweis. Bei der körperlichen Untersuchung lassen sich die Faszikulationen durch Kälte oder Beklopfen auslösen. Daraufhin führt man eine sog. EMG-Untersuchung durch, die als Ausdruck der Faszikulationen eine muskuläre Spontanaktivität zeigt (Fibrillationspotentiale und scharfe Wellen). Die Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit dagegen ist undauffällig, da das Problem keine Demyelinisierung der Nervenzellen ist.
Eine Muskelbiopsie kann eine Unterscheidung von muskulär und neuronal bedingten Erkankungen liefern. Im CT und MRT zeigt sich bei fortgeschrittener Erkrankung die Atrophie von Hirn und Rückenmark (Vorderhorn) in Folge des Nervenzellverlusts.

Was kann man tun?

Eine kausale oder kurative Therapie der ALS gíbt es nicht. Einzig das Medikament Riluzol hat in Studien bislang eine Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung gezeigt. Es ist ein Antagonist des anregenden neuronalen Botenstoffs Glutamat und scheint die Nervenzellen vor Schädigung durch zu viel Erregung zu schützen.

Das Hauptaugenmerk der Therapie liegt auf der Unterstützung vorhandener körperlicher Funktion zum einen durch sanftes Training (Logopädie und Krankengymnastik) und zum anderen durch Hilfmittel (Kommunikationshilfen, Rollstuhl,…). Hinzu kommt eine symptomatische Therapie. Mit Anticholinergika lässt sich der Speichelfluss reduzieren. Durch die Schluckstörung sind die Patienten oft nicht ausreichend in der Lage den Speichel hinunterzuschlucken (Pseudohypersalivation). Bei starken Krämpfen können Spasmolytika eingestetzt werden.

Im Verlauf der Erkrankung ist es meistens nötig eine sog. PEG zu legen um die Ernährung unter Umgehung des Schluckens zu gewährleisten. Dadurch sinkt das Risiko von Aspirationspneumonien erheblich. Wenn die Atemmuskulatur nach und nach schwächer wird, ist außerdem eine Unterstützung durch eine Maskenbeatmung notwenig. In Macnhen Fällen wird die Beatmung irgendwann auch invasiv mittels eines Luftröhrenschnittes intensiviert.

Alle Therapieentscheidungen sollten stets in einem interdisziplinären Team erörtert und getroffen werden.

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Diese Information ersetzt keinen Arztbesuch und erhebt keinen Anspruch auf  Richtigkeit oder/und Vollständigkeit.

Der Artikel ist auf Wunsch von Frau K. entstanden. Danke für die Anregung! Habt ihr auch Fragen zu einem Krankheitsbild? Dann stellt sie uns!

– Spekulantin


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Krankheit der Woche XII: Sigmadivertikulitits

Krankheit der WocheSIGMADIVERTIKULITIS
„Linksseiten-Appendizitis“, „Alters-Appendizitis“

Was ist das?

Das Sigma ist das letzte Stück des Kolons, vor dem Übergang in den Enddarm. Dort kommt es besonders häufig zur Ausbildung von Divertikeln. Das sind Ausstülpungen der Darmschleimhaut, durch Lücken in der sie umgebenden Muskelschicht (und somit korrekt bezeichnet eigentlich Pseudodivertikel. Ein echtes Divertikel ist eine Aussackung von Muskulatur und Schleimhaut zusammen.)
Viele Menschen entwickeln im Alter solche Divertikel (Sigmadivertikulose). Probleme bereiten sie erst dann, wenn sich Stuhl in ihnen sammelt, der nicht mehr abfließen kann. Er verdickt sich und übt Druck auf die Schleimhaut aus. Diese reagiert darauf mit einer Entzündung und es entsteht eine Sigmadivertikulitis.

Was merkt man?

Die Entzündung selbst verursacht Schmerzen im linken Unterbauch, dort wo das Sigma liegt. Die Schmerzen sind genau spiegelbildlich zu den Beschwerden einer Blinddarmentzündung, weshalb man gerne von einer „Links-Appendizitis“ spricht.

Deutlich mehr Probleme machen die Komplikationen. Die entzündete Darmwand kann ein Loch bekommen, ein sog. Durchbruch. Geschieht dies gedeckt, also in einen abgeschlossenen Raum, der von angrenzenden Strukturen (meistens dem großen Netz) gebildet wird, werden die Schmerzen stärker, die Patienten können Fieber entwickeln und das Bauchfell kann gereizt werden. Typsiche Zeichen für letzteres sind eine Abwehrspannung und ein Erschütterungsschmerz.
Bricht die Entzündung offen durch, also hat das Loch im Darm direkten Anschluss zur Bauchhöhle, kann sich Stuhl in den Bauchraumentleehren und zu einer schweren Entzündung des Bauchfells führen. Das Fieber steigt stark an, wenn die Keime in die Blutbahn übertreten. Der gesamte Bauch ist äußerst schmerzhaft. Dies ist eine lebensbedrohliche Situation, die eine schnellstmögliche Therapie erfordert.

Andererseits führt eine Entzündung stets zu einer Schwellung. Am Darm wird dadurch das Lumen eingeengt. Dies führt zu Verstopfung und Schmerzen. Im schlimmsten Fall kann der Darminhalt die Verengung gar nicht mehr passieren und es kommt zu einem Darmverschluss (Ileus). Manche Patienten erbrechen dann zur Entlastung. Ein Ileus ist ebenfalls eine Komplikation, die ein sofortiges therapeutisches Eingreifen erfordert.

Wie stelle ich es fest?

Die wichtigsten Hinweise ergeben die Anamnese der Schmerzen und des Stuhlgangs sowie der Untersuchungsbefund mit Druckschmerz im linken Unterbauch. Die Schmerzen müssen nicht streng dort lokalisiert sein und können ausstrahlen oder sich im Verlauf auf den gesamten Bauch ausbreiten (Reizung des Bauchfells.) Ein Erschütterungsschmerz, z.B. beim Klopfen ist ein Hinweis auf eine Mitentzündung des Bauchfells.
Der nächste Schritt ist die Ultraschalluntersuchung. Die entzündlich aufgelockerten und verdickten Schichten der Darmwand stellen sich manchmal als sog. Kokarde (Schießscheibe) dar. Das Fehlen einer Kokarde schließt eine Sigmadivertikulitis allerdings nicht aus.

Den gesamten Dickdarm in seinem Verlauf kann man mit einem CT darstellen. Hier stellen sich die Divertikel als Aussackungen der Darmwand da. Ist eine Divertikulitis durchgebrochen zeigt sich um diese Stelle eine verbackene entzündliche Raumforderung. Auch Hinweise auf Stenosen gibt das CT.
Eine bessere Aussage über die Verengung des Darms liefert jedoch der Kolon-Kontrastmitteleinlauf, bei dem der Darm nach rektaler Füllung mittels Röntgenbildern dargestellt wird. Hier zeigen sich besonders gut Stenosen, aber auch Kontrastmittelaustritte bei Durchbrüchen der Entzündung. Divertikel stellen sich nur da, wenn sie nicht mit Stuhl gefüllt sind.

Um die Ursache der gesehenen Stenosen und Raumforderungen allerdings sicher feststellen zu können, ist eine Darmspiegelung erforderlich. Sie zeigt anhand der Schleimhautbeschaffenheit ob eine Entzündung die Ursache ist. Zusätzlich dient eine Probenentnahme zum Ausschluss eines Tumors oder anderer Grunderkrankungen. Auch eine Stenose lässt sich je nach Passierbarkeit mit dem Endoskop beurteilen. Manchmal ist in der akuten Entzündung eine vollständige Spiegelung jedoch nicht möglich, weil z.B. eine Engstelle nicht durchgängig ist. Außerdem ist die entzündete Schleimhaut empfindlicher und wird leichter durchstoßen. In jedem Fall empfiehlt man nach  Abklingen der Entzündung (6-8 Wochen) eine vollständige Darmspiegelung zur Kontrolle.

Was kann man tun?

Eine unkomplizierte Sigamdivertikulitis behandelt man konservativ durch Gabe von Antibiotika (z.B. Metronidazol und Cefuroxim), zuerst intravenös für 3-5 Tage und dann eine weitere Woche in Tablettenform

Ein offener Durchbruch oder ein Ileus sind Indikationen für eine umgehende chirurgische Therapie, bei der das betroffene Darmsegment entfernt wird. Bei starker Entzündung ist es in manchen Fällen nicht möglich sofort wieder eine Verbindung der verbleibenden Darmteile (Anastomose) herzustellen. Dann leitet man den oberen Teil im Normalfall zur Bauchdecke aus (Hartmann-Stoma) und wartet ab, bis die Entzündung abgeklungen ist. Nach eingen Monaten, kann man dann das Stoma zurückverlagern und eine Anastomose nähen. In weniger schlimmen Fällen, besteht auch die Möglichkeit einen Anastomose sofort herzustellen, jedoch zum Schutz einen vorübergehenden künstlichen Darmausgang an anderer Stelle anzulegen (protektives Ileostoma). Dieses kann meist schon nach etwa 10 Tagen wieder zurückverlagert werden, wenn die Anastomose dicht ist.

Etwa 2/3 der Patienten bleiben nach einer Sigmadivertikulitis beschwerdefrei. Kehrt die Erkrankung jedoch immmer wiede rund verkürzen sich die Abstände zwischen den Episoden, empfiehlt man ebenfalls eine Entfernung des Sigmas. Diese Operation wird jedoch im beschwerdefreien Zustand durchgeführt und erfordert deshalb keine Anlage eine Stomas. In den allermeisten Fällen ist die Erkrankung damit geheilt.

Diese Information ersetzt keinen Arztbesuch und erhebt keinen Anspruch auf  Richtigkeit oder/und Vollständigkeit.

– Spekulantin