Arzt an Bord

Zu Risiken und Nebenwirkungen…..

moderne Gefäßdarstellung

10 Kommentare

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Magnetresonanztomographie (dt. MRT/ engl. MRI) mit Kontrastmittel (Gadolinium) (MR Angio) zum Ausschluss einer Dissektion (Aufspaltung arterieller Gefäßwandschichten) der Arteria vertebralis nach Sturz in alkoholisiertem Zustand. Ganz ohne Röntgenstrahlen!

Zu sehen sind hirnversorgenden Gefäße  (in hell, da gerade Kontrastmittel enthalten) sind die Arterien, dunkler sind die ersten Venen zu sehen. Unten als prominentes Gefäß deutlich sichtbar die Aorta mit dem beginnenden Aortenbogen, oben die Hirngefäße, die sich durch das Hirn schlängeln.

Der Patient hatte Glück im Unglück. Seine hirnversorgenden Gefäße waren alle nach dem Sturz intakt geblieben.

– Orthopaedix

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Autor: Orthopaedix

bones and pain

10 Kommentare zu “moderne Gefäßdarstellung

  1. Auf den ersten Blick könnte man bei dem Bild auch einen starken Befall von Fadenwürmern diagnostizieren 😉
    Zumindest wenn man nicht weiß was es ist g*

  2. Gadolinium ist in der reinen Form giftig. *klugscheiß*
    Und was hell ist, hängt meistens davon ab, welche Relaxationszeit gemessen wird.
    Wer genau hinguckt, kann auf dem Bild die Ohren erkennen. Hast Du einen Teil vom Bild abgeschnitten?

    • man gibt aber trotzdem Gadolinium als Kontrastmittel 😉 (aber wohl in Mixtur – aber so genau nehmen wir das in der Medizin nicht 😀 )
      Stimmt, was Hell und was Dunkel ist, hängt von der Aufnahmesequenz ab und den Relaxationszeiten – aber auf der gezeigten Aufnahme ist Hell eben Flüssigkeit. Wenn du dich da so gut auskennst, nehm ich dich als Joker in meiner mündlichen Prüfung, wo ich u.a. Radiologie haben werde 😉

      Ja, man kann die Ohren sehen, ich habe außer Namen und Aufnahmeort nichts gestrichen, es kann sein, dass beim Erstellen der Aufnahmen einfach ein kleineres Aufnahmefenster festgelegt wurde

      • Eben, man nimmt eine ungiftige Verbindung.

        Ich dachte nur, wenn Du den oberen Teil des Kopfes nicht abbildest, siehst Du auch nicht, was da abgeht … Mein inneres Bild von einem Schlaganfall ist immer noch ein geplatztes Blutgefäß direkt im Gehirn, nicht in der Zuführung. 😉

        • bei dem Patienten ging es auch nicht um Schlaganfall-Diagnostik, sondern um die Diagnostik der hirnversorgenden Gefäße bei Verdacht auf Riss/Blutung 🙂 Für eine Schlaganfalldiagnostik nimmt man andere Darstellungsverfahren, da darf man kein Gadolinium machen – zunächst wählt man für die Schnelldiagnostik ein CT und kann ausserdem ein MRT anfertigen, was nicht explizit auf die Gefäße gerichtet ist 😉

          • Ja, aber kaputtes Blutgefäß ist kaputtes Blutgefäß, oder? 😉
            Ich wollte eigentlich nur sagen, daß ich von Anatomie zuwenig Ahnung hab. ;o)

      • Guck mal hier, ein (wie ich finde) guter Artikel über MRA: http://circ.ahajournals.org/content/100/22/2284.full

  3. Fehlt da nicht die linke Vertebralis?

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