Arzt an Bord

Zu Risiken und Nebenwirkungen…..

Finanzen

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Wir müssen neben all den heroischen Einsätzen, die wir hier festhalten und die vielen tollen, eindrucksvollen, nachdenklichen und weniger schönen Erlebnisse, die wir mit euch teilen wollen, jetzt mal Butter bei die Fische machen und über Finanzen schreiben. Eigentlich ein Thema, das in der Gesellschaft nicht an die große Glocke gehängt wird und über das man sich lieber ausschweigt (es soll sogar vorkommen, dass Ehepartner nicht über das Gehalt des Partners Bescheid wissen).

Wir sind im letzten Jahr unseres Studiums. Im Praktischen Jahr. Also: mindestens 40 Stunden pro Woche aktiv in einer Klinik beschäftigt. Als Arbeitskraft, teilweise ausgebeutet zum Blutabnehmen, einfache Aufgaben erfüllen – oder auch mehr und zur Betreuung eigener Patienten, Unterstützung der Ärzte in Operationen und Ambulanzen…. daneben hoffen wir (manchmal stirbt selbst diese Hoffnung) auf ein wenig Unterricht am Krankenbett oder darüber hinaus, der uns auf das Staatsexamen und v.a. auf unseren beruflichen Weg in wenigen Monaten vorbereiten soll. Viele haben auch nach 5 Jahren Studium noch den Anspruch des „ich möchte einmal Menschen helfen und heilen„. Aber darüber hinaus möchten wir auch unser Leben finanzieren können mit dem Lohn, den wir für unsere tägliche Arbeit erhalten.

Wer uns in der Klinik über die Gänge hetzen sieht, der denkt sich im ersten Moment: hier sind junge Ärzte unterwegs. Nicht selten werden wir mit „Herr Doktor“ oder „Frau Doktor“ angesprochen (wenn „Frau Doktor“ nicht für eine Krankenschwester gehalten wird, was leider immer noch viel zu oft vorkommt). Mit den Aufgaben, in die wir hineinwachsen und die wir Schritt für Schritt übertragen bekommen, sind wir nicht mehr so weit von dem, was approbierte Ärzten tun, entfernt – Einschränkungen gibt es nur bei der Übernahme von besonderer (juristischer) Verantwortung (z.B. Chemotherapie, Blutkonserven, OPs alleine durchführen etc).

Was dabei ärgerlich ist, ist der Umstand, dass wir für unseren Fulltime-Job nicht ausreichend entlohnt werden. Es geht nicht um fürstliche Gehälter, die wir einstreichen möchten. Reich wird man mit einem Klinikalltag als Assistenzarzt schon lange nicht mehr. Man kann geteilter Meinung sein, ob Ärzte zu viel oder zu wenig verdienen. Darum soll es hier nicht gehen. Aber, dass wir als billige Arbeitskräfte „missbraucht“ werden – das drückt auf die Dauer auch auf die Stimmung.

Im gesamten Studium sind wir die billigen Arbeitskräfte, die mit dem Argument „ihr wollt ja schließlich was lernen“ abgespeist wurden: im Pflegepraktikum in den ersten vier Semestern gibt es kein Gehalt. In Famulaturen (Pflichtpraktika) verdienen wir zumeist nichts, müssen uns ggf. um eigene Unterkünfte vor Ort kümmern und freuen uns, wenn wir wenigstens ein Mittagessen von der Klinik gestellt bekommen (was auch eher die Ausnahme als die Regel darstellt). Begründung oftmals: es gehört ja schließlich zum Studium und zur Ausbildung dazu.

Nun sind wir im Praktischen Jahr und welche Begründung hören wir? „Das gehört ja schließlich zum Studium und zur Ausbildung„. Damit lässt sich unser aktueller Monatslohn (Aufwandsentschädigung) von 200 Euro kurz und bündig erklären. Bei einer 40h-Woche (ganz zu schweigen von Überstunden) errechnet sich daraus ein Stundenlohn von 1,25 Euro! Zum Vergleich: ein Zivildienstleitender hat früher mehr verdient. Ach halt: der war ja schließlich „auch nicht um was zu lernen“ in der Klinik.

Je nach Klinik ist es möglich einen kleinen Zusatzbonus zu verdienen, der durch Nachtdienste erworben werden kann. Auch hier gilt: einige Kliniken zahlen pauschal 30 Euro, andere vergüten ein wenig besser nach Stunden. Dafür aber schränkt man seine „Freizeit“ ein und bleibt 24 bis 30 Stunden non-stop in der Klinik.  Life-Work-Balance und so.

Einige von uns bekommen mit den 200 Euro Monatsentschädigung nicht einmal genug Geld, um ihre Miete zu bezahlen und müssen neben den 40 Stunden in der Klinik noch einem Nebenjob nachgehen, damit sie wenigstens die Miete bezahlen können (weil die Kliniken nicht generell einen Wohnheimplatz anbieten bzw. dieser nicht immer kostenlos ist).

Ich frage (bewusst provokant): wird bei Auszubildenden auch gesagt „ihr wollt ja schließlich was lernen„, wenn man ihnen ein Ausbildungsgehalt bezahlt? Und bei uns fallen bis zu > 50% der Lehrveranstaltungen aus…. das ließe sich ein Azubi wohl auch nicht bieten. Bekommen Absolventen der sog. Dualen Hochschule (früher Berufsakademie) auch monatlich nur 200 Euro? Definitiv nicht! Bekommen Studenten in ihren Praxissemestern 200 Euro und müssen sich mit „das ist ja schließlich zum Lernen gedacht“ abspeisen lassen? Auch hier: nein! Welcher Absolvent würde nach 5 Jahren Studium mit 200 Euro eine 40h-Woche antreten wollen?

Schlimm: mit der Änderung der Approbationsordnung hat die Politik nun beschlossen, dass sie Bezüge generell auf knapp über 300 Euro gedeckelt werden – inclusive aller Extrazuschläge für Nachtarbeit etc. Nicht einmal dieser Anreiz bleibt bestehen – aber von den Kliniken weiterhin erwartet, dass die PJ’ler Dienste übernehmen. Welche andere Berufsgruppe würde sich damit zufrieden geben?

Es geht mir nicht nur um das Geld und die Höhe. Aber es geht darum, dass durch die angemessene Bezahlung der geleisteten Arbeit auch ein gewisser Wert und eine Wertschätzung zuteil wird. Wer für 1,25 Euro durch die Gänge huscht und sich durch teilweise lange und stressige Arbeitstage kämpfen muss, der verliert schnell den Glauben an das Gesundheitssystem, an seine Berufung und an die Lust auf das spätere Leben in der Klinik.

Wo bleibt dieses Gefühl von „ich leiste etwas, also werde ich auch angemessen entlohnt„? Oder zumindest, um die Miete mit dem Lohn für unsere Arbeit bezahlen zu können? Wie wäre es mit 7 bis 8 Euro Stundenlohn als ein schönes Zeichen an uns Studenten und die Arbeit, die wir jeden Tag aufs Neue erbringen. Oder?

 – Orthopaedix

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Autor: Orthopaedix

bones and pain

19 Kommentare zu “Finanzen

  1. Pingback: Sidekick: Finanzen im PJ « LifeReport

  2. Tarifausbildungsvergütung Friseurlehrling: 550 Euro / Monat nach Hauptschule und 2 Lehrjahren. AiP nach Abitur und Studium: 200 Euro. Eigentlich nur zu erklären durch eine Standesvertretung, die nach der Maxime handelt: uns gings damals im Praktikum auch dreckig; warum solls denen jetzt besser gehen? Oder?

    • stimmt. irgendwie passt das auch von Seiten der Unikliniken/Vertreter nicht. Nur – ein Glück – AiP ist inzw. abgeschafft. Das wäre ja noch ein größerer Wahnsinn.

  3. Da ich ja quasi noch aus der Steinzeit stamme, habe ich tatsächlich noch als ÄiP gearbeitet – nee, eigentlich eher malocht! Und das hiess zu damaliger Zeit: Kein Geld. Okay – FAST kein Geld. War aber irgendwie nicht schlimm, denn bei 8-10 Diensten bist du sowieso nicht dazu gekommen, das Geld irgendwann auch noch auszugeben. Denn selbstverständlich wurde damals nach dem Dienst NICHT nach Hause gegangen, sondern der ganz normale Tag-Dienst einfach hinten an gehängt. Und der ging in meiner Klinik gerne mal bis 20, 21 Uhr. Wann wolltest du da die Kohle noch unter dem Volk verteilen?
    Und: Nein, ich bin NICHT steinalt, das ist in der Tat noch gar nicht so lange her…! Von Geld fürs PJ haben wir noch nicht einmal geträumt. Das gab es, wenn überhaupt, nur in der Schweiz. Ich kann mich noch nicht einmal daran erinnern, ein kostenloses Mittagessen bekommen zu haben…
    Das Problem ist schlicht, dass Mediziner sich irgendwie nicht trauen, gegen Mißstände anzugehen. Wir bekommen wenig Geld für viel Arbeit? Au-ja! Wir werden ausgebeutet, stundenlang in OP-Sälen ohne Essen und Trinken als Hakenhalter missbraucht und bekommen zum Abschied den Anschiss hinterher geschickt – WAS FÜR EIN SCHÖNER TAG!
    Ich hoffe sehr, das sich mit den jungen Kollegen, die langsam nachrücken, auch etwas mehr Rückrad unter uns Weisskitteln ausbreitet. Nötig hätten wir es alle – wie man an den gescheiterten Tarifverhandlungen des Septembers gesehen hat…
    Viele Grüße, Josephine

  4. Tja und andere Berufsgruppen zb Rettungassistenten dürfen für ihre Ausbildung die Schule und alles bezahlen…. Die Wache zum Praktikum nimmt sie auch meistens ohne Gehalt….

    Anderes Beispiel: Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration: rund 500eur Gehalt – Steuern, dafür die Schule umsonst, aber auch da fallen Dinge aus.

    • Also, ich hatte in der Vollzeitausbildung zur Fachinformatikerin rund 1000 DM pro Monat (im ersten Jahr weniger, im dritten Jahr mehr) und denke, daß der Lohn in Euro inzwischen fast genauso hoch ist. 500 Euro scheinen mir jedenfalls arg wenig zu sein.

      Der Standardsatz für Physik-Hiwis (studentische Hilfskräfte, die neben dem Studium an der Uni arbeiten) liegt bei 10 Euro pro Stunde, mehr als 20 Stunden pro Woche sind aber (eigentlich) nicht erlaubt.

      Der 300 Euro-Satz für den Bundesfreiwilligendienst hält mich derzeit übrigens noch von genau diesem ab, da ich kein Erspartes habe.

  5. Tja, und in ein paar Jahren werden dann händeringend Mediziner gesucht, dann auch gerne mit Greencard etc, weil -> in DE gibt es kaum Leute, die Medizin studieren wollen. *kopfschüttel*
    Die ganze Situation ist ein Witz!
    Wenn ich mir vorstelle als Patient auf Ärzte angewiesen zu sein die bereits 20 Stunden Dienst hinter sich haben, ein Sch***gehalt bekommen und auch noch für jeden Mist den Kopf hinhalten sollen… Keine angenehme Vorstellung.
    ICH jedenfalls hätte unter solchen Voraussetzungen keinerlei Lust mir den Hintern aufzureißen, oft auch noch für Leute, die ein Danke schon für überflüssig halten.

    • dazu ist mir gestern eingefallen: mein Smartphone-Akku hält unter normaler Nutzung mit Internet und Telefonie gut 15 – maximal 20h. Von Ärzten wird aber, unter der Belastung der Notaufnahme, Station und nächtlichen OPs ein „Funktionieren“ von mind. 24 ++ Stunden erwartet. ICH möchte bitte niemals nachts notversorgt werden müssen.

  6. Ihr führt jetzt alle irgendwelche anderen Brufsgruppen als Gegenbeispiel an. So als wäre vielleicht einfach in der Medizin üblich, Leute in Ausbildung schlecht zu bezahlen. In Unserer Kleinen Klinik gibt es jedoch eine OP-Assistentin. Das ist eine Medizinstudentin, die gerade durchs Physikum gefallen ist. Sie kommt zwei Tage die Woche zum Haken halten. Und wird dafür mit 400 Euro im Monat entlohnt. Offenbar ist tatsächlich Geld da! Und da frage ich mich dann jedes Mal, warum ich für die Hälfte des Gehalts 3 Tage mehr die Woche arbeite, und vielleicht sogar manchmal ein bisschen mehr leiste, als nur Haken und Fresse zu halten…

  7. Pingback: 25h-Dienst « LifeReport

  8. auf den punkt gebracht! im studium bekommt man kein geld für praktika, als famulant erst recht nicht und als PJler auch nicht. und die jahre ziehen ins land und die verantwortung wächst und wirklich geld verdient man erst später. viel später. vielviel später. wo der friseur, rettungsassistent und systeminfomamatiker schon geld verdient. zugeben, vielleicht ein weniger – aber rechnet doch mal die jahre hoch. davon ganz abgesehen, dass evt. studienkredite abgezahlt werden müssen und ein assistenzarzt auch nicht wirklich großverdiener ist.

    ärztliche tätigkeit (auch im rahmen der ausbildung, die eh mehr schlecht ist als recht) sollte etwas wert sein. ich kenne keinen arzt der nachts notversorgt werden möchte. was sagt uns das? verantwortung für menschenleben muss gut bezahlt sein. punkt! sei es als arzt, krankenschwester, rettungsassi etc. und ich finde, man kann das nicht vergleichen mit anderen berufsgruppen.

    es ist ausbeutung und kein jammern auf hohem niveau. wenn man nicht gerade chefarzt an einem großen klinikum ist und untergebene rumscheuchen kann.

    ich bewundere jeden, der den glauben in dieses gesundheitssystem noch nicht aufgegeben hat. (auch wenn es schlechtere systeme auf dieser welt gibt)

  9. So sehe ich das auch! Menschen die Jobs machen in denen es um Menschenleben geht sollten nicht schlechter bezahlt werden als unsere (eure; meine hier sind ja erbreiche) eigentlich immer überflüssigen Politiker. Habt ihr eigentlich den Eid schon hinter euch? Wenn nicht, wie wäre es mal damit bei einem solchen Herren (muss aber schon aus dem richtigen Fach sein) den salzigen Finger in die Wunde zu stecken?
    Ich bin einen langen Bildungsweg gegangen. Zu Zeiten als Schulkameraden (aus der Hauptschule) schon fürs nichtstuen bezahlt wurden habe ich Vollzeitschulausbildungen gemacht und von einem BAFÖG (und meinen Eltern) gelebt, das Geld hat für die Fahrkarten gereicht und ein bisschen mehr. Nicht für (wenn auch gebrauchte) Autos um sie im Vollsuff gegen die Wand zu setzen. Mein Studium danach hat auch nicht viel eingebracht. Miete, leben, sparen für Monate in denen ich kein BAFÖG bekommen habe (das waren einige). Dann hieß es arbeiten und studieren zur gleichen Zeit. Das ging. Aber ich kann mich an Tage erinnern an denen ich 15 Euro auf dem Konto hatte und bis zur nächsten Abrechnung (Geld via Werkvertrag) noch zwei Wochen hin waren. Dann 8 Monate HartzIV. Sage und schreibe 600 Euro konnte ich in der Zeit ansparen. Was mir das nette Arbeitsamt mit ihrer verfu**ten Rückforderung von zuviel gezahlten Leistungen (bevor ich mein erstes Geld vom neuen Arbeitgeber hatte, aber trotzdem schon Miete für die neue Wohnung im einem anderen Bundesland zahlen durfte) schön versaut haben. Irgendwas ist immer und eigentlich reicht es nie.
    Jetzt sitze ich hier (Orthopaedix weis wo), habe nen weng mehr Geld, aber wirklich ein Ende der elenden Sparerei ist nicht in Sicht. Irgendwas ist immer und alles kostet Geld.

    Was haltet ihr davon eine Stiftung zu gründen? Habe jetzt nicht geschaut, vieleicht gibt es die Stiftung auch schon und ihr müsstet euch nur melden um menschenwürdig bezahlt zu werden.
    Um es mal auf dem Punkt zu bringen, normale Arbeiter bekommen hier umgerechnet ca. 20 Cent bis einen Euro die Stunde, können davon leben (ich weis nicht wie) und schicken von dem Geld sogar noch was Heim (Inden, Pakistan). Aber Ärzte werden nicht anders bezahlt wie in Deutschland auch! Allerdings erspahrt man sich hier das PJler Problem ganz. Es gibt hier keine! Es gibt auch niemanden der hier Medizin studiert.

    Also, ihr zukünftigen, lasst euch nicht die Laune vermießen, irgendwann ist es vorbei und besser werden kann es immer (schlechter leider auch). Freut euch auf den Tag mit eurem ersten richtigen Arbeitsvertrag und der Zahl die euer Jahresgehalt darstellt. Dann nur nicht anfangen zu rechnen bis aus Brutto Netto geworden ist, das tu am Anfang erstmal nichts zur Sache, mehr ist mehr und das ist gut.

  10. Ich habe vor meinem Studium einen Ausbildung in einer Rechtsanwaltskanzlei absolviert. Für eine 40 h Woche habe ich 317 € im Monat erhalten. Um Miete usw. bezahlen zu können, habe ich 120 h im Monat gekellnert und bin regelmäßig in der Kanzlei eingeschlafen, die im Übrigen nur von RA-Fachangestellten Auzubis besetzt war. Die Kanzlei gehörte einer heute sehr bekannten Politikerin…

  11. Pingback: professionelle Vampire « Arzt an Bord

  12. Ich muss im PJ jetzt an das Ersparte. Da Medizin mein Zweitstudium ist, bekomme ich weder Bafög noch sonstige Unterstützung. Bisher habe ich im Studium immer Vollzeit nebenbei gearbeitet (und meinen Urlaub komplett für Pflegepraktika und Famulaturen verbraucht, 5 Jahre ohne Urlaub ist auch jenseits von schön…), aber das wird im PJ nicht mehr gehen. Also entweder splitte ich das PJ, was ja jetzt erlaubt sein soll (aber wer weiß was die Kliniken davon halten), damit ich nebenbei noch weiter arbeiten kann und verlängere das Ganze um nochmal ein Jahr, oder ich lebe von Luft und Liebe. Wobei ich noch ein Kind zu ernähren habe, also irgendwie sind gerade alle Optionen bescheiden.
    Was mich noch interessieren würde: weiß jemand hier wie es mit dem §13 Absatz 2 ist? Dem wo drin steht, dass Bafög um 224 EUR erhöht wird, wenn man nicht zu Hause wohnt? Das wären dann nämlich schon fast 600 EUR, da könnte ich doch an ein Vollzeit-PJ denken.
    Was ich auch absolut nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass nun auch die Auslandstertiäre auf diesen Bafög Satz begrenzt werden sollen. Wer soll denn bitte von 337 EUR in der Schweiz leben können? Oder sich auch nur ernähren? Klar, sie wollen die Blutabnehmer in D halten, aber so ganz passt das nicht zu der viel beschriehenen Mobilität.

    • für die Schweiz musst du beachten, dass du dort ja im Normalfall gar nicht so schlecht verdienst und zumindest bei +/- 0 Franken am Ende des Monats landest – also deine Unterkunft und Ernährung von dem Lohn bezahlen kannst, den du von der Klinik erhälst. Die zahlen dir dort je nach Klinik zwischen 900 – 1700 CHF / Monat als Unterassistent. Das ist schon ein Wort im Vergleich zu den 200 Euro in Deutschland. 🙂

      Wie es mit dem Bafög aussieht weiß ich leider nicht…

  13. Pingback: Leere Lehre « Arzt an Bord

  14. Es geht auch ohne 200 Euro. Es geht auch soweit, dass du deinen nebenjob verheimlichen musst…Wenn nämlich die klinik Verwaltung mitbekommt, dass du über 48 Std kommst, musst du deine stunden im…bezahlten nebenjob… reduzieren. Arbeitszeitschutzgesetz und so. Gut oder?

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